55 Jahre Tischtennis. 26 Jahre an der Spitze. 9.477 Tage Verantwortung für den Tischtennissport in Schwaben.
Mit Johann „Hans“ Fischer verabschiedet sich eine Persönlichkeit aus der ersten Reihe des schwäbischen Tischtennissports, die den Sport über Jahrzehnte geprägt hat wie kaum ein anderer.
Bereits im Alter von nur 18 Jahren begann Hans seine Funktionärslaufbahn als Spielleiter der 2. Kreisliga Jungen in Augsburg Süd. Was damals begann, entwickelte sich zu einem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Lebenswerk – getragen von Leidenschaft, Verlässlichkeit und unermüdlichem Einsatz für den Tischtennissport. Im Laufe der Jahre übernahm Hans zahlreiche weitere Aufgaben – oftmals sogar mehrere gleichzeitig. Unter anderem war er Kreisjugendwart Augsburg Süd, stellvertretender Kreisvorsitzender Augsburg Süd, Spielleiter auf Bezirksebene, Bezirksschülerwart, Bezirksfachwart Jugend-Mannschaftssport sowie stellvertretender Bezirksfachwart Leistungssport. Dabei stand für ihn stets die Förderung des Nachwuchses und die Weiterentwicklung des Sports im Mittelpunkt. Auch als Trainer war Hans über 25 Jahre mit Lizenz aktiv und begleitete Generationen von Spielerinnen und Spielern auf ihrem sportlichen Weg. Ebenso beeindruckend verlief seine Schiedsrichterlaufbahn: Im Mai 1983 legte er die Prüfung zum Bezirksschiedsrichter ab, später folgten die Lizenzen zum Verbandsschiedsrichter und schließlich 1995 zum Nationalen Schiedsrichter. Diese höchste nationale Lizenz besitzt er mittlerweile seit über 30 Jahren.
Neben seinen zahlreichen Tätigkeiten auf Bezirks- und Verbandsebene engagierte sich Hans auch intensiv in seinem Heimatverein SV Untermeitingen, wo er acht Jahre lang als Abteilungsleiter tätig war. Besonders prägend war jedoch seine Arbeit in der Bezirksführung. Von 1990 bis 2000 war Hans stellvertretender Bezirksvorsitzender in Schwaben, ehe er im Mai 2000 die Verantwortung als Bezirksvorsitzender übernahm. Insgesamt stand er damit über 25 Jahre an der Spitze des Bezirks. Seit der Bezirksreform 2018 trat er zwar etwas kürzer, führte aber weiterhin als Bezirksvorsitzender Schwaben-Süd die Geschicke des Bezirks mit großem Engagement und hoher Kompetenz.
Wer mit Hans zusammenarbeitete, schätzte vor allem seine ruhige Art, seine Sachlichkeit und seine Verlässlichkeit. Gleichzeitig verstand er es in den vergangenen Jahren, ein neues junges und engagiertes Team im Bezirksvorstand aufzubauen und damit wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen.
Sein Wirken lässt sich kaum in Zahlen ausdrücken – und dennoch sprechen sie für sich:
55 Jahre Tischtennis,
26 Jahre Bezirksvorsitzender,
18 Jahre Verantwortung für Gesamt-Schwaben,
8 Jahre Bezirksvorsitzender Schwaben-Süd,
9.477 Tage im Amt.
Am 08.05.2026 wurde Johann „Hans“ Fischer in Anerkennung seiner außergewöhnlichen Verdienste einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt – eine Auszeichnung, die mehr als verdient ist.
Lieber Hans,
dein jahrzehntelanger Einsatz, deine Leidenschaft und deine Verbundenheit mit dem Tischtennissport haben tiefe Spuren hinterlassen. Du hast den Tischtennissport in Schwaben entscheidend mitgestaltet und Generationen geprägt. Für all das sagen wir von Herzen: Danke.

Mit großem Dank und hoher Anerkennung wurde Lothar Gohmert für seine jahrzehntelangen Verdienste um den Tischtennissport in Schwaben und Schwaben-Süd ausgezeichnet. Über viele Jahre hinweg prägte er mit außergewöhnlichem Engagement, Fachwissen und Verlässlichkeit die organisatorische Arbeit des Tischtennissports in der Region.
Bereits seit 1988 war Lothar Gohmert als Spielleiter verschiedener Ligen sowie im Pokalspielbetrieb tätig und übte diese verantwortungsvolle Aufgabe bis 2026 mit großer Sorgfalt aus. Über fast vier Jahrzehnte hinweg sorgte er damit für einen reibungslosen Ablauf des Spielbetriebs und war für Vereine, Spielerinnen und Spieler stets ein geschätzter Ansprechpartner. Auch im Bereich der Vereins- und Bezirksverwaltung übernahm er zahlreiche verantwortungsvolle Ämter. Von 2003 bis 2018 war er als Bezirksrevisor tätig und trug dort wesentlich zu einer transparenten und zuverlässigen Finanz- und Verwaltungsarbeit bei. Besonders prägend war sein Wirken als Kreisvorsitzender. Im Kreis Unterallgäu-Ost leitete er die Geschicke des Tischtennissports von 2000 bis 2007 sowie erneut von 2015 bis 2018. Zuvor war er bereits von 1997 bis 2000 Kreisvorsitzender Augsburg-Süd. In diesen Funktionen setzte er sich mit großem Einsatz für die Vereine, den Nachwuchs und die Weiterentwicklung des Sports ein.
Darüber hinaus engagierte sich Lothar Gohmert als stellvertretender Fachwart Finanzen im Bezirk Schwaben von 2000 bis 2004. Auch auf Kreisebene übernahm er zahlreiche Fachwartaufgaben – unter anderem im Einzelsport Jugend und Breitensport sowie im Mannschaftssport der Erwachsenen und Jugend im Unterallgäu-Ost. Mit seiner langjährigen ehrenamtlichen Arbeit hat Lothar Gohmert den Tischtennissport in Schwaben nachhaltig geprägt. Sein Einsatz, seine Zuverlässigkeit und seine Leidenschaft für den Sport verdienen höchste Anerkennung und großen Respekt.

Mit dem Ende der Saison 2025/26 schließt sich ein besonderes Kapitel in der Jugendabteilung der Tischtennis-Sparte des SV Untermeitingen. Zwei prägende Spieler, Simon Jahn und Andreas Pongratz, haben ihr letztes Punktspiel als Jugendliche am 26.04.2026 absolviert. Beide traten der Abteilung bereits am 28.01.2019 bei – und prägten seitdem das Gesicht der Jugendmannschaften.
Über sieben Jahre hinweg entwickelten sich Simon und Andreas zu festen Größen im Training und im Wettkampf. Ihr Weg wurde begleitet von drei engagierten Trainern: Thomas Flohé, damaliger Abteilungsleiter, legte die Grundlagen; Stefan Dumalski, heutiger Abteilungsleiter, führte sie sportlich weiter; Yannick Fischer, Trainer der 1. Jugendmannschaft, formte sie schließlich zu Leistungsträgern.
Mit dem Wechsel in den Herrenbereich beginnt für beide nun ein neuer Abschnitt. Die Abteilung blickt mit Stolz auf ihre Entwicklung – und mit Freude darauf, wie sie die Herrenmannschaften künftig verstärken werden.
Wir wünschen Simon und Andreas viel Erfolg auf ihrem weiteren sportlichen Weg und bedanken uns für ihren Einsatz in den Jugendmannschaften.

Am 19.04.2026 fand in Hawangen die Mini‑Bezirksmeisterschaft im Tischtennis statt. Der SV Untermeitingen war mit sieben Kindern vertreten, die engagiert und mit großer Begeisterung an den Start gingen. Besonders erfolgreich waren Mia Dumalski und Jonas Menzel: Mia belegte bei den Mädchen der Altersklasse II einen hervorragenden 3. Platz. Jonas erreichte ebenfalls in der Altersklasse II bei den Jungen den 3. Platz.
Trotz dieser tollen Leistungen reichte es diesmal leider nicht für die Qualifikation zur Bayerischen Mini‑Meisterschaft, da sich ausschließlich die Erstplatzierten für den Landesentscheid qualifizieren. Dieser findet am 03.05.2026 in Rottendorf bei Würzburg statt. Der SV Untermeitingen ist dennoch stolz auf alle teilnehmenden Kinder und ihre Leistungen und gratuliert herzlich zu diesem gelungenen Turniertag.



Am Sonntag, den 15. März 2026, traten Sarah Hühn und Xenia Trauter beim 1. Verbandsranglistenturnier Bayern‑Süd der Jugend 19 in Thannhausen an. Für beide Spielerinnen aus Untermeitingen war es ein besonderes Ereignis, denn das Turnier gilt als inoffizielle südbayerische Meisterschaft und zieht entsprechend starke Konkurrenz an.
Xenia Trauter war aufgrund ihres hervorragenden QTTR‑Wertes bereits im Vorfeld für das Turnier qualifiziert. Sarah Hühn erhielt über einen Nachrückerplatz die Chance zur Teilnahme und nutzte diese Gelegenheit eindrucksvoll.
Insgesamt gingen 11 Spielerinnen aus dem südbayerischen Raum an den Start. Gespielt wurde im Modus jeder gegen jeden, was den Wettbewerb zu einem langen und intensiven Turnier machte, bei dem Ausdauer, Konzentration und Nervenstärke gefragt waren.
Xenia Trauter zeigte großartige Leistungen und belegte am Ende einen starken 4. Platz mit einer Bilanz von 6:4.
Sarah Hühn erreichte ebenfalls ein bemerkenswertes Ergebnis: Mit einer ausgeglichenen Bilanz von 5:5 landete sie auf Platz 8. Bemerkenswert dabei: Die Plätze 5 bis 8 hatten alle die gleiche Spielbilanz – Sarah fiel lediglich aufgrund der Satzwertung auf Rang 8 zurück.
Für beide Spielerinnen ist dies ein hervorragendes Ergebnis, insbesondere angesichts der starken Konkurrenz und der hohen Bedeutung des Turniers. Untermeitingen darf stolz auf diese Leistungen sein.

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